Kirchen

Gottesdienst und Kirchengeschichte

Gottesdienst und Kirchengeschichte
St. Georg Kirche in Büchen-Pötrau

Die Gottesdienst-Termine finden Sie auf der Seite der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Büchen-Pötrau:

Gottesdienst-Termine


ADRESSEN:

Marienkirche in Büchen-Dorf
Gudower Str. / Ecke Schwanheider Weg
21514 Büchen-Dorf

St. Georg Kirche in Büchen-Pötrau
Kirchenstr.
21514 Büchen

Katholische Kirchengemeinde
Marienkappelle (St. Benedikt-Gemeinde in Geesthacht)
www.stbarbara-geesthacht.de

Kirchengeschichte

Die beiden Kirchen in Büchen haben jede Menge zu erzählen:


Marienkirche in Büchen-Dorf
Das Jüngste an der Kirche ist der Turm. An der Westmauer sind noch die alten Ansätze der Turmmauer zu erkennen. Der Turm war einmal breiter und wuchtiger, wurde aber nach den Bränden in den Jahren 1837 und 1911 jeweils schmaler wieder aufgebaut. 1911 ging auch die Glocke verloren. Sie wurde daher neu gegossen.

Das Älteste an der Kirche ist der im spätromanisch-frühgotischen Übergangsstil erbaute Westteil aus Feldsteinen. Bedingt durch die steigende Zahl der Wallfahrer wurde die Kirche um 1500 mit einem Anbau im spätgotischen Stil erweitert.

Noch heute steht in der Kirche der Gotteskasten, in dem oben das wundertätige Bild der Maria Thovboke aufbewahrt wurde und unten die geopferten Lobepfennige eingeworfen wurden. Das Marienbild ist im Dreißigjährigen Krieg verschwunden.

Bekannt ist die Marienkirche durch ihre ausdrucksvollen Decken-Malereien. Im Mittelschiff sind zwölf Apostel bei der Hinrichtung dargestellt. Im Ostjoch des Nordschiffes wird die Geschichte von Katharina von Alexandrien erzählt, im Südschiff von Isaaks Opferung, David und Goliath, Simson und dem Löwen sowie von Reiterheiligen und Prophetenpaaren.

Pötrauer Kirche
Die Entstehung der ersten Pötrauer Kirche ist nicht genau datiert. Sie wurde im Mittelalter aus Granitsteinen gebaut. Der Turm der jetzigen Pötrauer Kirche zeigt einen Rest dieses Baustils. Im Jahre 1634, im Dreißigjährigen Krieg, wurde die Kirche schwer beschädigt. Die danach bis 1680 wieder hergestellte Kirche wurde 1866 wegen Baufälligkeit abgerissen und 1867/1868 im neugotischen Stil neu erbaut.

Als am 1. Mai 1945 die Briten einmarschierten, brannte die Kirche durch den Funkenflug brennender Strohdachhäuser aus. Nach 1949 wurde sie wieder errichtet. Auf dem Friedhof vor der Kirche sind über 100 Opfer des schweren Bombenangriffs vom 26. April 1945 auf Büchen begraben.

Gemeinde Büchen

Die Gemeinde liegt mit ihren rund 5.800 Einwohnern im südlichsten Kreis Schleswig-Holsteins, im traumhaften Herzogtum Lauenburg. Während die Lage am Elbe-Lübeck-Kanal die Sinne berührt, überrascht Büchen gleichzeitig mit einer familienfreundlichen Infrastruktur.


Kontakt

Amtsplatz 1
21514 Büchen
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