Mobilitätsdrehscheibe

Büchen ist fahrradfreundlich

Büchen ist fahrradfreundlich
Regionales Radwegenetz Büchen

Wer mit dem Rad fährt, tut nicht nur sich, sondern auch der Umwelt etwas Gutes. Die Gemeinde Büchen möchte Sie dabei unterstützten und hat mit dem Ausbau der Mobilitätsdrehscheibe Büchen auch erheblich in die Förderung des Radverkehrs investiert. Damit leistet der Ausbau des Bahnhofs Büchen zur modernen Mobilitätsdrehscheibe auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Denn das Fahrrad ist der optimale Zu- und Fortbringer zum Bus und zur Bahn.

Zeitgemäße offene und geschlossene Rad-Abstellanlagen am Bahnhof Büchen machen das Radfahren attraktiv. Eine Schließanlage mit
Schließfächern sorgt für Sicherheit und die E-Bike Ladeinfrastruktur lässt E-Bike-Fahrer bei der Rückkehr energiegeladen wieder nach Hause radeln.

Mit dem Ausbau des Bahnhofs Büchen zur modernen
Mobilitätsdrehscheibe bietet das Fahrrad eine echte Alternative
zur Anfahrt mit dem Auto – finden Sie nicht auch?

Zukunftswerkstatt mit Podiumsdiskussion „Radverkehr in der Region Büchen“

Zukunftswerkstatt mit Podiumsdiskussion „Radverkehr in der Region Büchen“
Podiumsdiskussion bei der Zukunftswerkstatt

Um die Fahrradfreundlichkeit in Büchen noch weiter zu verbessern, fand die erste Zukunftswerkstatt „Radverkehr in der Region Büchen“ mit öffentlicher Podiumsdiskussion am Nikolausabend im Bürgerhaus des Amtes Büchen statt. Das Podium diskutierte aktuelle Herausforderungen für die Verbesserung des Radverkehrs, Vernetzung von Mobilitätsträgern, Anregungen unserer Bürgerinnen und Bürger aus den letzten STADTRADELN-Aktionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs in der Region. Die Einführung übernahm die Klimaschutzmanagerin des Amtes Büchen Dr. Maria Hagemeier-Klose. Sie zeigte etwa die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel im deutschen Durchschnitt sowie im Kreis Herzogtum Lauenburg. So fahren etwa 65 % der Kreisbevölkerung ihre Wege an einem durchschnittlichen Tag mit dem Auto und nur 6% nutzen hierfür das Fahrrad. Im deutschen Durschnitt werden etwa 12% der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Demnach ist gerade für den ländlichen Raum eine Förderung des Radverkehrs für eine nachhaltige Gestaltung von Mobilität besonders wichtig.

 

Herr Birgel und Herr Schmahl vertraten auf dem Podium die Kreisverwaltung des Kreises Herzogtum Lauenburg. Sie erläuterten etwa bauliche Möglichkeiten und Einschränkungen sowie Projekte zur Beschilderung und die Wichtigkeit mit den Nutzern ins Gespräch zu kommen. Amtsvorsteher Voß stellte die Verbindungen zwischen den Gemeinden heraus.

Auch Vertreter der Büchener Fraktionen nahmen auf dem Podium Platz. Herr Engelhard von der ABB setzte sich für mehr Sicherheit sowie mehr Abstellmöglichkeiten ein. Für Herrn Gladbach als Vertreter der SPD war die Attraktivitätssteigerung besonders wichtig, um mehr Menschen für die Nutzung des Rads zu motivieren. Dies könne man etwa durch die Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen und Kampagnen erreichen. Herr Lange von der CDU sprach sich für mehr Aktivitäten und Förderung vom Land Schleswig-Holstein aus, andere Bundesländer wären hier fortschrittlicher. Der engagierte Büchener Radfahrer Martin Kolanus unterstütze ebenfalls die Attraktivitätssteigerung des Radverkehrs. Zudem äußerte er durchaus provokante Statements, in denen auch baulich und hinsichtlich der Verkehrsführung mehr Rücksicht auf den Radverkehr genommen werden sollte. Er bemängelte etwa die Erreichbarkeit des Bahnhofs an der Lauenburger Straße mit dem Fahrrad und das Verhalten der Autofahrer, wenn man dort regelkonform als Radfahrer auf der Straße unterwegs sei. Reiner Hinsch, Vorsitzender des ADFC Kreisverbands Stormarn, regte die Aufstellung eines Radverkehrskonzeptes an, ebenso wie die Durchführung von Kampagnen und die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Akteuren.

Auch das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion. Zum Abschluss in der „Werkstatt“ durften sowohl Publikum als auch Diskutanten auf Karten den Radverkehr in der Region Büchen positiv oder negativ beurteilen. Zudem wurden rote (bei Ablehnung) und grüne Punkte (bei Zustimmung) auf vorbereitete Statements zum Radverkehr in der Region geklebt. Besondere Zustimmung erhielten etwa die Aussagen, es sollte mehr Kampagnen geben und es sollte ein Radverkehrskonzept aufgestellt werden. Zudem ergab die rote Bepunktung, dass noch nicht genug für den Radverkehr und die Radverkehrsinfrastruktur getan wird und die Sicherheit generell sowie für den Schulweg noch nicht gegeben ist. Auch bei diesem interaktiven Teil wurde intensiv weiter diskutiert. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Radverkehrs in der Region.

 

 

Gemeinde Büchen

Die Gemeinde liegt mit ihren rund 5.800 Einwohnern im südlichsten Kreis Schleswig-Holsteins, im traumhaften Herzogtum Lauenburg. Während die Lage am Elbe-Lübeck-Kanal die Sinne berührt, überrascht Büchen gleichzeitig mit einer familienfreundlichen Infrastruktur.


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